30. April 2019

„Wetterextrem – der Norden im Klimawandel“

Drohende Sturmfluten in Cuxhaven, sterbende Nadelbäume im Harz, Fischer in Existenznöten auf Usedom: Philipp Abresch ist für die Reportage-Reihe „Wetterextrem - der Norden im Klimawandel“ für das NDR Fernsehen an Nord- und Ostsee, im Alten Land und in Niedersachsen unterwegs - Anfang Mai in Goslar und auf dem Brocken. Die begleitende Berichterstattung findet bereits jetzt statt, parallel zu den Dreharbeiten. NDR.de zeigt in einem Schwerpunkt, wie sich der Klimawandel auf die Menschen im Norden auswirkt. Ab 29. April erscheinen dort auch Video-Tutorials, die erklären, was jede und jeder einzelne tun kann. Mitte Mai schildert Philipp Abresch seine bisherigen Erfahrungen täglich bei NDR 2.

 

Philipp Abresch hat als Korrespondent in Tokio und Singapur Wetterextreme und die Folgen des Klimawandels direkt erlebt – etwa den Taifun Hayian 2014 auf den Philippinen, das Korallensterben vor den Küsten Südostasiens und die Dürre in Australien. Seine Reportagen über den Norden im Klimawandel beschränken sich jetzt nicht auf die Problembeschreibung. Immer geht es auch darum, wie die Menschen ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten können. So ist Philipp Abresch für die Dreharbeiten – wenn möglich – mit dem Elektro-Moped unterwegs.

 

Um den Betroffenen vor Ort Informationen anzubieten, arbeitet der NDR mit dem Recherchezentrum Correctiv zusammen. In Goslar organisiert Correctiv vom 29. April bis 2. Mai täglich Veranstaltungen zu den Themen, mit denen sich Philipp Abresch in seinen Reportagen beschäftigt: von den Folgen der steigenden Temperaturen über die Gefahren des Starkregens bis zum Klimaschutz im Kleinen.

 

In der Woche vom 13. bis 17. Mai wird sich NDR 2 eingehend mit dem Norden im Klimawandel beschäftigen. Vormittags und nachmittags geht es zum Beispiel um die Frage, wie Fischer mit den höheren Wassertemperaturen umgehen – und ob sich der Norden jetzt zum Weinanbau-Gebiet entwickelt. Zu hören gibt es Stimmen aus dem Material für die Reportagen im NDR Fernsehen. Zusätzlich werden die Themen im Gespräch mit Philipp Abresch vertieft.

 

Auf www.NDR.de/wetterextrem werden Artikel und Hintergründe gebündelt. Ein Schwerpunkt liegt auf Datenvisualisierungen: Wie haben anhaltende Dürren die Landschaft verändert? Wo stoßen wir das meiste CO2 aus? Welche Regionen an der Küste sind vom Meeresspiegelanstieg besonders betroffen? Für verschiedene Szenarien wird dabei jeweils gezeigt, wie viel Land überflutet würde. Ab 29. April kommt wöchentlich ein Video-Tutorial hinzu. In der ersten Folge erklärt Philipp Abresch, wie sich der Klimawandel in Deutschland auswirken wird. In den weiteren Ausgaben geht es um die Gefahren von CO2, um die Themen Ernährung und Mobilität sowie um eine Zukunftsvision. Über die vielfältigen Inhalte können sich die Nutzerinnen und Nutzer per Newsletter informieren lassen.

 

Die Reportage-Reihe „Wetterextrem – der Norden im Klimawandel“ ist im September im NDR Fernsehen zu sehen. Bis dahin wird sich der NDR weiter intensiv mit den Folgen des Klimawandels beschäftigen: kontinuierlich auf NDR.de sowie mit weiteren Schwerpunkt-Wochen bei NDR 2, NDR Info sowie bei „DAS!“ und „Mein Nachmittag“ im NDR Fernsehen.